Projekt „Hotel“

YUT Hotel, Berlin

Wir planen, ein Hotel in Berlin Mitte zu bauen – Der jetzige Projektname ist YUT – es soll ja gut werden!

Warum wollen wir das machen?
Wir wollen nicht das 1000e langweilige Hotel machen. Wir sind selber sehr oft Hotelgäste und ärgern uns über das eine oder andere. Wir schlafen fast 120 Tage im Jahr in fremden Betten.
und jetzt wollen wir es besser machen!

Besonders unangenehm finden wir das Reisen mit Kindern. Meist schlafen sie auf einer Schlafcouch mitten im Zimmer oder es werden Betten dazugestellt, dass man denkt, man sei im Bettenlager. Oder man nimmt zwei Zimmer. Das ist aber unangenehm doppelt teuer!  Wer mehr als zwei Kinder hat, muss reich sein, wenn er reist. Nicht gut! Gut für uns! 😉 Mit AirBnB und Co kann man doch sehr aufregende Erfahrungen machen. Wir probierten es, es gefiel uns nicht, auch wenn wir natürlich nicht so extreme Erfahrungen hatten. 

Unsere Idee ist es jetzt, viele unserer Apartments mit Kinderschlafräumen auszustatten. Das sollen kleine Kammern sein, in denen ein Doppelstock-Bett ist. Und ein Smart-TV. (Den würden wir gerne so begrenzen, dass man damit nur KiKa sehen kann – muss noch diskutiert werden!) Die Schlafkammer hat eine verschließbare Tür.
Einige Zimmer haben zwei Schlafkammern, wenn es mehr als zwei Kinder gibt. An jedem Bett gibt es zwei Steckdosen mit USB Anschlüssen.

Im Kernzimmer gibt es eine Küchenzeile mit zwei Kochplatten, Kühl- und Gefrierschrank sowie Mikrowelle. Und eine Ausstattung mit Töpfen und Pfannen sowie Geschirr und Gläsern.  Senseo Kaffeemaschine (Nespresso lehnen wir aus Umweltgründen und aus Antipathie gegen Nestle ab).

Es gibt ein bequemes Doppelbett von 160×200 cm, einen Esstisch mit 4-6 Stühlen, einen Schrank bzw. bequeme Ablageflächen, einen kleinen Schreibtisch mit Spiegel. Ein Smart-TV. Vor der Wohnungstür sind Haken angebracht, so dass die Jacken aufgehangen werden können.
Safe für Wertsachen.  Großer Spiegel an der Wohnungstür innen.

Viele Steckdosen mit USB Steckplätzen.

Eine Toilette in einem separaten Raum. Mit Mini-Waschbecken (weil die Kinder Händewaschen sonst vergessen?)

Offenes Bad – wobei die Dusche vielleicht vom Zimmer nicht einsehbar sein sollte

Das Bad besteht aus ein – zwei Waschbecken und der Dusche. Die Dusche ist mit einer gefliesten Mauer abgetrennt und hat eine Ablaufschiene. Wir überlegen, ob das Bad offen (also ohne Tür) zum Hauptraum sein sollte, um Luft und mehr Raumgefühl zu haben. Das Bad hat Haken für die Handtücher. Haartrockner und Kleenexbox. Vergrößerungsspiegel. Seife und Duschgel im Spender.
Nachtlicht, damit die Kinder von der Schlafkammer den Weg ins Bad finden.  Großzügige Ablageflächen!

Rainforest Dusche mit Ablaufrinne – nicht verglast, sondern mit gemauerte Wand

Der Fußbodenbelag soll Laminat sein.

Das kostenlose WLAN sollte auch bei vollem Haus mindestens 6 Mbit download bieten.

Das gesamte Hotel ist ein Nichtraucher-Hotel, das Rauchen ist auf den Balkonen, die einige Zimmer haben, erlaubt

Das Hotel ist mit Drei-Sterne Komfort geplant, aber eine Zertifizierung wird nicht angestrebt, weil wir die Richtlinien als nicht mehr zeitgemäß ansehen.

Wir wollen wenig Personal haben.  Die Buchung soll über das Internet erledigt werden. Zur Zeit wollen wir keine telefonische Buchung anbieten.  Rücksprache per email. Der Check In soll automatisiert laufen, es muss nur ein Formular unterschrieben werden.

Digitaler Check In

Es wird keine Zimmerschlüssel geben. das soll alles über das Handy passieren. Eine ausgereifte Möglichkeit bietet wohl Conichi.
Man wird seinen Koffer an der Rezeption vorbei selber zum Fahrstuhl schieben müssen.

In den Fluren wird es einen Belag geben, der nicht lauft ist und auf dem die Koffer trotzdem gut rollen (Hat jemand eine Idee, was das sein könnte?)

Als Backbone für die Reservierung, Zahlung und Abwicklung dachten wir an Lodgefy L. Das müsste natürlich mit Conichi eine Schnittstelle haben.

 

Reservierungssystem

Das Zimmer wird einmal die Woche gereinigt, inklusive Wechsel der Bettwäsche und Handtücher. Auf Wunsch kann jederzeit zwischengereinigt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 20 €.

Bisher sind das alles nur Gedanken, die alle noch umgestossen werden können, wenn es bessere Alternativen gibt.